Busse in Bestform!
Ab 19.März in Ihrer Komödie.
Wo bekommen Sie heute noch so einfach einen Termin zur Gesundheitsvorsorge? Lachmuskeltraining und Fitnesssteigerung inbegriffen! Mit Ihrem Personal Trainer Jochen Busse werden Sie fit wie ein Turnschuh und schaffen im Nu die exakt 22 Stufen zum Theatersaal sehr beschwingt in gleich mehreren Wiederholungen. Dresscode: Gerne in Sportkleidung.
WEISSE TURNSCHUHE
Komödie mit Jochen Busse von René Heinersdorff
Mit: Jochen Busse, Susanne Eisenkolb, Claus Thull-Emden, Dirk Emmert
Regie: Urs Schleiff * Ausstattung: Jan Hax Halama
Günther ist ein Phänomen: 75 Jahre alt, topfit und kerngesund. Er joggt und rudert, trinkt keinen Alkohol und ernährt sich ausgewogen. Nicht um fit zu bleiben, sondern einfach, weil er sich so wohlfühlt. Er hat seinem Sohn die Firmengeschäfte übergeben und lebt im 5. Stock ohne Aufzug ein glückliches, gesundes Leben.
Eines Tages kommt sein Sohn Kai zu ihm heraufgekeucht und verkündet ihm die Katastrophe: Das Familienunternehmen ist pleite, es gibt kein Geld mehr. Kai präsentiert aber sofort eine „Lösung“: Er hat für Günther Pflegestufe 4 beantragt, um Geld von der Krankenkasse zu erschwindeln. Und noch ehe Günther widersprechen kann, steht die Versicherungs-Gutachterin vor der Tür. Günther wäre nicht Günther, wenn er diese Herausforderung nicht annehmen würde. Aber diesmal gerät selbst er an seine Grenzen…
Premiere in der Komödie am 19. März 2026
Das Ensemble

Jochen Busse
wurde in Iserlohn im Sauerland geboren und ließ sich trotz dieses Tatbestandes nicht abhalten, das Ziel, ein Schauspieler zu werden, zeitlebens zu verfolgen. Offensichtlich ist ihm das bis heute, nach immerhin über 55 Bühnenjahren, nicht gelungen, denn die häufigste Bezeichnung in den Medien lautet: Kabarett-Urgestein.
Als solches Kleinkunstalluvium gab Busse zehn Jahre den Moderator in „7 Tage, 7 Köpfe“ und erhielt dafür den Sonderpreis für Popularität und Ausdauer in Form des Deutschen Comedypreises 2004. Parallel zu dieser Gesteinsbildung wirkte er in 86 Folgen „Das Amt“ als Hagen Krause mit und wurde mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk bereits vorher mit dem Deutschen Comedypreis künstlerisch frühpensioniert. Seit dem Rentenalter widmet sich Jochen Busse ausschließlich seinen Hobbys. Als da wären: Zwei Kabarettprogramme mit Henning Venske, bedacht mit dem Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz, dem Deutschen Kleinkunstpreis 2010 und dem Bayerischen Kabarettpreis 2012 sowie der „Tegtmeier-Kappe“ der Stadt Herne.
Freundschaften zu Erfolgsautoren wie Dietmar Jacobs und Lars Albaum zwingen ihn alle zwei Jahre mit einer neuen Komödie auf die Bühne. Nach „Einmal nicht aufgepasst“ erlebte er ein „Andalusisches Mirakel“ (Merkur-Theaterpreis 2007). Das setzte sich fort „In jeder Beziehung“. Nun macht er auch noch Regie. Wie bei „Achtung Deutsch“, das bei den Privattheatertagen 2014 in Hamburg mit dem „Monica Bleibtreu Preis“ für die beste Komödie ausgezeichnet wurde. Langweilen tut er sich nie.
Nach dem Ende seiner Tour mit dem ersten und vorläufig letzten Solo-Programm „Wie komm ich jetzt darauf?“ widmete sich Jochen Busse im Jahr 2016 ausschließlich dem Theater. 2017 machte Jochen Busse mit der RTL-Serie „Nicht totzukriegen“ von sich reden. Er spielt darin einen Villenbesitzer, der seinen Mietern das Leben zur Hölle macht. Im Anschluss erfreute er das Theaterpublikum mit seiner Rolle als pleitegegangener Schuhfabrikant Hasso Krause in „Der Pantoffel-Panther“. Für seine Rolle in der Komödie „Komplexe Väter“ war er 2019 für den Theaterpreis „Der Faust“ als bester Darsteller nominiert.
Mit „Weiße Turnschuhe“ gastiert er zum ersten Mal an der Komödie Frankfurt. Zudem gehört Jochen Busse seit dem Herbst 2022 zum Hauptcast der ARD/Degeto Reihe „Einspruch, Schatz!“. Hier spielt er einen General a. D. und den Vater von ChrisTine Urspruch (Münsteraner Tatort Pathologin). In diesem Jahr (2026) sollen vier weitere 90-Minüter der Reihe in Leipzig entstehen.

Susanne Eisenkolb
kommt aus Wien und lebt in Berlin. Nach ihrer Ausbildung arbeitete sie bei den Salzburger Festspielen als Elevin mit Jürgen Flimm und war bei der Uraufführung von Robert Wilsons und Tom Waits‘ The Black Rider am Hamburger Thalia Theater dabei. Sie war am Theater Basel und in Innsbruck engagiert, spielte in Essen die Chaja in Joshua Sobols Inszenierung seines Stückes Ghetto, Hauptrollen an großen Musicalbühnen z.B. in Wien und Berlin (Grease, Gypsy uvm.) und ist Preisträgerin des IMAGE-Musical-Awards.
Im Fernsehen sah man sie u.a. in einer Hauptrolle in der ZDF-Serie
Spiel des Lebens. Wolfgang Spier und Jürgen Wölffer holten
sie an die Ku’damm-Bühnen, wo sie erstmals Komödien spielte,
was sie seither mit Freude auch in Frankfurt tut. Hier sah man
sie u.a. in Hier sind Sie richtig!, Wochenendaffären, Ein Zimmer für Zwei, 2025 in Kardinalfehler und zu Beginn dieser Spielzeit in der irrwitzigen Italomusicalkomödie Pasta e Basta.

Claus Thull-Emden
erlernt sein Handwerk am renommierten Münchener Schauspielstudio Gmelin unter der Direktion von Dorothea Gmelin.
Die Liebe für das komische Fach führt ihn rasch zu den großen Boulevardbühnen, wo er in Willkommen im Club von Beth/Capell, neben Grit Boettcher, mit gleich vier Rollen erfolgreich debütiert. Seitdem spielt er seit über zwanzig Jahren an bekannten Theatern, wie dem Theater am Dom (Köln), dem Theater an der Kö (Düsseldorf), der Komödie im Bayerischen Hof (München), dem Winterhuder Fährhaus (Hamburg) oder am Bonner Contra-Kreis Theater sowie auf zahlreichen Tourneen.
Zum Fernsehen findet Thull-Emden in der ZDF-Serie „SOKO 5113“. Von 2007 bis 2014 spielt er die Rolle des Butlers Justus in der ARD Vorabendserie „Verbotene Liebe“. Seit einigen Jahren ist er auch als Sprecher v.a. in Hörspielen unterwegs und lieh seine Stimme verschiedenen Charakteren, u.a. in Produktionen der TITANIA GmbH, wie „Der Schimmelreiter“ (Theodor Storm), „Die Zeitmaschine“ (H.G. Wells) oder „Sherlock Holmes – Der Junker von Reigate“ (Arthur Conan Doyle) u.v.m.

Dirk Emmert
geboren 1969 in Mannheim, studierte er Schauspiel an der Theaterakademie Mannheim. Seine Engagements führten ihn zuletzt ans Staatstheater Nürnberg, die Komödie Bielefeld, das Kammertheater Karlsruhe sowie an die Burgfestspiele Jagsthausen. Seit 2006 ist Dirk Emmert freiberuflich tätig. Von A wie Argan („Der eingebildete Kranke“) bis Z wie „Zampano“ („La Strada“) spielte er bereits weit über 70 Rollen. Er arbeitet auch als Sprecher für ARTE und als Synchronsprecher für diverse Filme und Serien.
Seit 2025 ist Dirk Emmert Teil des Ensembles von „Weiße Turnschuhe“. In dieser Inszenierung ist er 2025/2026 erstmals an der Komödie Frankfurt zu erleben.


Urs Schleiff
geboren 1970 in Erfurt, studierte in Berlin an der Hochschule „Ernst Busch“ Schauspiel. Nach seinem Abschluss 1995 war er u.a. an Bühnen in Potsdam, Neubrandenburg, Senftenberg und am Theater an der Parkaue Berlin engagiert. In dieser Zeit entstanden auch seine ersten Regiearbeiten. 2001 wurde er für seine Inszenierung „Die drei Musketiere“ mit dem Kunstförderpreis der Stadt Senftenberg ausgezeichnet. Von 2005 bis 2007 war er Oberspielleiter am Mecklenburgischen Theater in Parchim.
Anschließend war er bis 2012 am Mittelsächsischen Theater als Schauspieler und Regisseur tätig. Für die Rolle des Mephisto/Faust in „Faust 1“ wurde er 2010 für seine schauspielerische Leistung für den „Faust“ Preis nominiert. In den Spielzeiten 2013/2014 und 2014/2015 war er am Theater Ansbach als Schauspieler, u.a. in den Rollen als Wladimir in „Warten auf Godot“, Kasimir in „Kasimir und Karoline“ und als Oduardo in „Emilia Galotti“ zu sehen.
Seit August 2015 ist er freischaffend als Regisseur tätig. In dieser Zeit arbeitete er unter anderem in Essen, Köln, Düsseldorf, Bonn, München, Bautzen, Neuwied, Annaberg-Buchholz und in Neustrelitz. Zudem hatte er einen Lehrauftrag an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz. Von 2022 bis 2024 war er als Hausregisseur und Schauspieler am Mittelsächsischen Theater in Freiberg engagiert. Seit Mai 2024 ist er wieder als freier Regisseur tätig. Zuletzt in Bautzen, Hamburg, Neuwied, Röttingen, Anklam, Stendal, Hannover, Essen und Freiberg. Mittlerweile kann er als Regisseur auf über 90 Inszenierungen zurückblicken.
Jan Hax Halama
Jahrgang 1975, ist freischaffender Bühnen- und Kostümbildner, Graphiker und Ausstattungsleiter für Schauspiel, Oper, Tanz und Ballett. Seit 1995 arbeitet er an Bühnen in Deutschland, Italien und in den Niederlanden. Er absolvierte seine Grundausbildung für Gestaltung in Gießen und war Assistent an der Folkwang-Hochschule Essen, am Landestheater Mecklenburg-Vorpommern und an den Städtischen Bühnen Münster. Danach hatte er Engagements als Bühnen- und Kostümbildner in u.a., Marburg, Gießen, Neustrelitz, Frankfurt am Main, Amsterdam, Den Haag und seit 1998 in Linz.
2012 bis 2015 zeichnete Halama als Chefbühnenbildner für die Tiroler Festspiele Erl exklusiv für die Bühnenbilder der Sommer- und Winterfestspiele verantwortlich. Es entstanden über fünfzehn Opern-Bühnenausstattungen (u.a. „La Traviata“, „Rigoletto“, „Il Trovatore“, „Tosca“, „Der Ring des Nibelungen“). Seit 2014 legt Halama wieder mehr Gewicht auf das Graphische. Als Leiter des Marketing für das „Ensemble:Porcia“ entwickelte er 2014/15 umfassend das neue öffentliche Erscheinungsbild des Traditionstheaters in Kärnten.
In Zusammenarbeit mit Ute Willing entstand 2018/19 seine erste Arbeit für die Theater von René Heinersdorff. Am Theater an der Kö in Düsseldorf, das Theater am Dom in Köln und das Theater im Rathaus Essen ist Halama seither regelmäßig engagiert.
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