Satire von Dietmar Jacobs
und Moritz Netenjakob
Satire von Dietmar Jacobs
und Moritz Netenjakob

Ab 11. September in Ihrer Komödie

Schwein oder nicht Schwein, das ist hier die Frage! 
Erleben Sie hautnah auf der Mitgliederversammlung 
eines örtlichen Tennisclubs, wie mit glühender Leidenschaft und holzkohleschwarzer Rhetorik um das größte deutsche Kulturgut gestritten wird: Den Grill!

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EXTRAWURST

Satire von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

Mit: Martin Armknecht, Madeleine Niesche, 
Maximilian Claus, Thomas Jansen, Mehmet M. Yilmaz

Regie: Stefan Schneider / Bühne: Tom Grasshof / Kostüme: Monika Seidl

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in der deutschen Provinz soll über 
die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.

Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen 
auslöst und den eigentlich friedlichen Verein vor eine 
Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit 
einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine 
deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier 
eine Glaubensgemeinschaft?

Immer tiefer schraubt sich der kleine Konflikt um den Grill 
in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als einen Grill … Es geht darum, 
wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind als man denkt.

Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer schnellen, hochpointierten und sehr aktuellen Komödie, die auf vielen deutschen Bühnen und in diesem Jahr auch im Kino große Erfolge feierte.

Premiere in der Komödie am 11. September 2026

Das Ensemble

Martin Armknecht

geboren 1962 in Düsseldorf, absolvierte seine Schauspielausbildung in Hamburg und Berlin. 1980 baute er mit Kollegen ein eigenes Theater auf, bei dem er bis 1987 mitwirkte. Danach war er bis 1992 in der Lindenstraße als Robert Engel zu sehen. Sein Filmkuss mit Serienpartner Georg Uecker sorgte 1990 für Empörung und sogar Morddrohungen gegen beide Schauspieler. 1991 setzte er in Manta, Manta Akzente als Mercedes-Fahrer Axel, der das spektakuläre Rennen gegen einen Manta nur knapp überlebt. Fortan spielte er Rollen in Kinofilmen wie Der Bewegte Mann (1994), Der Badesalz-Film (1996), Ballermann 6 (1997), sowie in vielen TV-Produktionen, darunter Ein Mord für Quandt (1997) – seine Paraderolle – Alarm für Cobra 11, Nikola (2004), SK Kölsch (2004), und mehrere Folgen Tatort.

Theaterstationen waren die Komödie Düsseldorf, das Contra-Kreis-Theater Bonn, das Theater am Dom Köln und das Schlosspark Theater Berlin, und erfolgreiche Tourneen mit Chaos auf Schloss Haversham (Regie: Claus Helmer) sowie Die Kehrseite der Medaille. Zusammen mit Frank Lustig produziert er seit 2001 z.B. die beliebte Krimi-Bühnenshow Fang den Mörder und ist auch als Hörbuch-Sprecher gefragt.

Madeleine Niesche

kann auf eine langjährige Theaterkarriere zurückblicken. Sie debütierte am Bremer Theater und war anschließend langjähriges festes Ensemblemitglied an den Häusern Staatstheater Wiesbaden, Nationaltheater Weimar und Stadttheater Koblenz.

Zu ihren Lieblingsrollen gehörten Blanche in Endstation Sehnsucht, Lulu, Medea, Maria Stuart, Mutter Courage und die Tänzerin Senga in der Tanzstunde, welche sie 2022 am Fritz- Rémond- Theater spielte. Seit 2010 arbeitet sie freiberuflich und spielte in Düsseldorf, Köln, Bonn, Hamburg, Berlin, Stuttgart, München, Aachen, Frankfurt, Karlsruhe und Dresden in verschiedenen Theater-Produktionen, die auch bundesweit auf Tournee gingen. Hin und wieder spielt sie auch im Film- und Fernsehproduktionen.

Einen größeren Bekanntheitsgrad erlangte Madeleine Niesche durch die Hauptrolle in der 15. Staffel der ARD-Telenovela ROTE ROSEN. In der Komödie war sie zuletzt zu sehen in der Produktion FUNNY MONEY.

Maximilian Claus

Aufgewachsen in Berlin-Hellersdorf, absolvierte Maximilian Claus von 2002 bis 2006 seine Schauspielausbildung. Bereits während des Studiums stand er im Festengagement auf der Bühne der Vorpommerschen Landesbühne und übernahm profilierte klassische Rollen, u.a. die Titelrolle des Fiesco in Schillers Die Verschwörung des Fiesco zu Genua.  

Im Anschluss folgte von 2006 bis 2009 ein Engagement am Anhaltischen Theater in Dessau. Dort erarbeitete er sich ein vielseitiges Repertoire, das von Goethes Faust (Titelrolle) über Wurm in Kabale und Liebe bis hin zu modernen Charakteren wie Billy Bibbit in Einer flog über das Kuckucksnest reichte.

In den Folgejahren etablierte er sich an renommierten Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum. Es folgten Stationen und Gastengagements u.a. am Theater Konstanz, den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, dem Theater Rudolstadt sowie an namhaften Boulevard- und Komödienhäusern in Köln (Theater am Dom), Düsseldorf (Theater an der Kö), Frankfurt am Main (Die Komödie, Fritz Rémond Theater) und Hamburg.

Einem breiten Fernsehpublikum wurde Maximilian Claus durch seine durchgehende Rolle als Erik Hansen in der RTL-Daily-Soap Unter uns bekannt. Darüber hinaus wirkt er regelmäßig in Primetime-Formaten und Krimiserien mit, darunter Bettys Diagnose, SOKO Köln, SOKO Stuttgart, Notruf Hafenkante und Verbotene Liebe.  

Thomas Jansen

beendete 2003 sein Schauspielstudium an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern und arbeitete danach u.a. am Stadttheater Regensburg und dem Landestheater Linz in Österreich. Es folgten Festengagements 2007 am Schauspiel Hannover, 2010 am Stadttheater Bremerhaven, 2012 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und zuletzt 2023 am Stadttheater Trier. Zu seinen Rollen gehörten u.a. Cyrano, Don Quijote, Macbeth, Michael Kohlhaas und Trigorin in Die Möwe

Vor der Kamera stand er bereits für den Tatort, Wilsberg, Rosenheim Cops und Hubert ohne Staller. Der Film Tremolo in dem er die Rolle des erfolgreichen Jazzpianisten und überforderten Vaters spielte, gewann auf internationalen Festivals zahlreiche Preise. Außerdem gehört er zum Livehörspiel-Ensemble des hessischen Rundfunks und ist mit Klassikern wie Sherlock Holmes, Der Hexer und Old Shatterhand deutschlandweit auf Tour. Im April/Mai 2027 wird er ein weiteres Mal als Livius Reimer in der erfolgreichen Romanadaption von Sebastian Fitzeks Der erste letzte Tag auf Tournee sein.

Mehmet M. Yilmaz

wurde 1970 in Lauffen am Neckar geboren. Er studierte von 1993 bis ‘97 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes und hatte zahlreiche Engagements an Theatern wie dem Staatstheater Nürnberg, Schauspiel Stuttgart, Staatstheater Mainz, HAU Berlin, Ballhaus Naunynstraße, Deutsches Theater Berlin und war von 2013-2024 festes Ensemble Mitglied am Maxim-Gorki-Theater. Für seine Rolle des „Mehmet Yilmaz“ in „Bühnenbeschimpfung“ von Sivan Ben Yishai, Regie: Sebastian Nübling, wurde er 2023 zum Schauspieler des Jahres nominiert.

Er hat in vielen Filmen, u.a. von Fatih Akın, Andreas Dresen und Roland Emmerich mitgewirkt und steht für Hörspiele und Synchron im Studio. Seit 2025 arbeitet er auch als Gastdozent an der Otto Falckenberg Schule für Schauspiel.

Regie

Stefan Schneider / Regie

erhielt seine Schauspielausbildung bei Maria Körber in Berlin. Noch vor seiner Ausbildung stand er in Film und Fernsehen, wie Manni, der Libero und Schwarzwaldklinik, vor der Kamera. Nach einer schicksalhaften Begegnung mit Wolfgang Spier (1988), der ihn für das Theaterstück Endlich allein an der Komödie am Ku´damm engagierte, stand für
Stefan die berufliche Richtung fest. Seitdem war er in unzähligen Komödien, wie Der nackte Wahnsinn, Butterbrot, Kunst, Taxi, Taxi oder auch Was ihr wollt und Viel Lärm um nichts auf der Bühne zu sehen.

Sein Debut an der Komödie in Frankfurt gab er 2006 mit Othello darf nicht platzen und am Fritz Rémond Theater 2007 mit Die Grönholm-Methode. In den folgenden Jahren spielte er durchgängig an beiden Häusern in Produktionen, wie Alles auf Krankenschein, Chaos auf Schloss Haversham oder Ein Zimmer für Zwei.

2018 übernahm er in dem Stück Wie du mir, so ich dir seine
erste Regie in Frankfurt, der noch weitere, u.a. Weinprobe
für Anfänger
folgten.

Seit der Spielzeit 2023/24 ist Stefan Schneider künstlerischer
Leiter der Komödie.

Bühnenbild & Kostüme

Tom Grasshof / Bühnenbild

hat in Düsseldorf Architektur mit dem Abschluss Dipl. Ing. studiert, Parallel zu diesem Studium ist er als Ausstattungsassistent bei der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg bei verschiedenen Operetten- und Opern-Produktionen tätig gewesen.

Seit über 25 Jahren ist er als Bühnen- und Kostümbildner für mittlerweile über 200 unterschiedlichste Theaterproduktionen im Bereich Komödie, Schauspiel und Musiktheater an Theatern verantwortlich und u.a. in Stuttgart, Berlin, Köln, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München, Minden, Braunschweig und Aachen tätig. Er arbeitet regelmäßig mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Axel Preuß, Heinz Kreidl, Eva Hosemann, Horst Johanning und Ute Willing.

Für die Frankfurter Komödie hat er zahlreiche Bühnenbilder entworfen u.a. für Business Affairs, Aufguss, Der Pantoffel-Panther, Das Blaue vom Himmel, Funny Money, Schein oder nicht Schein, Spätlese, Der süßeste Wahnsinn, Wie man fällt, so liebt man, Eine unerwartete Freude, Monsieur Pierre geht online und Trennung für Feiglinge. Im Fritz Rémond Theater
war er u.a. für die Bühnenbilder von Acht Frauen, Spatz und Engel, Drei Männer im Schnee, Willkommen, Die Mausefalle, Extrawurst und zuletzt Das Spiel von Liebe und Zufall, Die Tanzstunde und Der Menschenfeind verantwortlich.

Portraitfoto Monika Seidl

Monika Seidl / Kostümbild

Die gebürtige Amerikanerin studierte Modedesign an der Fachhochschule für Kunst und Design in Hannover. Es folgten Anstellungen als Kostümbildnerin und Gewandmeisterin an der Landesbühne Rheinland-Pfalz, am Kleinen Theater Bad Godesberg und beim Circus Roncalli.
Seit 1992 arbeitet sie als selbstständige Kostümbildnerin in ihrem Atelier bei Frankfurt.

Dort entwirft und realisiert sie Kostüme für Theaterstücke, Musicals, Opern, Film & Fernsehen, Videos, Werbespots, Varieté & Events. Sie kreiert eigene Modekollektionen, ist spezialisiert auf Quickchange- und Zauberkostüme und ist als Dozentin an Medienakademien tätig.
Von der lnthega wurde 2009 ihr Kostümbild für Johnny Cash – The Man in Black und 2018 für Der Tod eines Handlungsreisenden mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Seit 1994 entwirft sie Kostüme für die Komödie u.a. für Ich, Marlene, Kiss me, Kate, Cyrano von Bergerac, Und ewig rauschen die Gelder, Die Perle Anna, Rent a Friend, Hier sind Sie richtig, Ein Satz zuviel, Kardinalfehler und für das Fritz Rémond Theater u.a. das Erfolgsstück Ladies Night, welches 14 Jahre lang gespielt wurde.

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